Medical Yoga

Eine Einführung in die Yogatherapie

Was ist Medical Yoga?

Medical Yoga, wie es hier betrachtet wird, ist definiert als der Einsatz von Yoga-Praktiken zur Vorbeugung und ganzheitlichen Behandlung von Erkrankungen. Diese Yogapraxis verbindet das Wissen aus der traditionellen Yogalehre mit den Erkenntnissen der modernen Medizin und Orthopädie. Das Ziel: den Weg zu einer unterstützenden und wohltuenden Yogapraxis ebnen und den Blick für das eigene Wohlbefinden öffnen.

  • kein dogmatischer Unterricht
  • Wissenschaft als Basis
  • Medizin als Grundlage
  • ganzheitlicher Ansatz

Gesundheit ist nicht nur ein körperlicher, sondern auch ein psychischer und emotionaler Zustand. Stimmt auf einer dieser Ebenen irgendetwas nicht, kommt der ganze Organismus ins Wanken. Im Medical Yoga geht es darum, wie man durch die Achtsamkeit und das Bewusstsein seine Selbstheilungskräfte aktiviert. Dabei geht es nicht nur um anatomische und körperliche Ansätze, sondern auch wie Atmung, Meditation und Entspannung Beschwerden lindern können. Diese gelten als klassische und grundlegende Techniken im Yoga, um sowohl körperliche, als auch emotionale und psychische Beschwerden zu lösen. Medical Yoga ist ein ganzheitliches Konzept, das die eigene Gesundheit fördert.

Wir werden uns einer Auswahl von Krankheits- und Beschwerdebildern widmen, wie z.B. den klassischen Alltagsbeschwerden (Rücken-, Nacken-, Schulter- und Knieschmerzen) als auch den rheumatischen Erkrankungen, der Arthrose sowie  Atemwegserkrankungen und stressbedingten Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Atemnot, Schlafstörungen, Burnout, Migräne, Kopfschmerzen, Magen-/Darmbeschwerden). Im Fokus stehen dabei nicht nur die Wirkung, sondern auch mögliche Nebenwirkungen und Kontraindikationen von Yoga, Pranayama und Meditation.

 

Die Vermittlung der modifizierten Übungen erfolgt durch Demonstrationen und dem gegenseitigen Üben, um so das Erlernte direkt in die Praxis umzusetzen. Mithin werden anhand von Fallbeispielen zu den jeweiligen Krankheits- und Beschwerdebildern kleine Sequenzen entwickelt, die auf sinnvolle Weise in den Unterricht einfließen können, um die Schüler:innen bestmöglich zu unterstützen.

Voraussetzungen für das Medical Yoga Modul:

  • mindestens eine 200+ Yogalehrerausbildung
  • anatomisches Grundwissen
  • regelmäßige Yogapraxis empfehlenswert

Inhalte

  1. Teil: Körpermitte (LWS, Becken, ISG, Psoas, Core, Hüftgelenke)
  2. Teil: Unterkörper (Kniegelenke, Füße)
  3. Teil: Oberkörper (BWS, HWS, Schultern, Arme, Hände)
  4. Teil: Fallbeispiele & Übungssequenzen

Wichtiger Hinweis:
Das Absolvieren des Medical Yoga Moduls berechtigt nicht zum Heilen. Die Behandlung durch einen Arzt/eine Ärztin kann dadurch nicht ersetzt werden. Yoga bei Beschwerden/Einschränkungen sollte nur in Absprache mit einem Arzt/einer Ärztin stattfinden und gesundheitliche Probleme sollten vorab mit diesem/dieser besprochen werden.

Dozentin:

Andrea Mende

Zertifizierte Yogalehrerin 800+ Hatha Yoga, Yin Yoga, Somatic Yoga, Prä/Postnatal Yoga, zertifizierte Yogatherapeutin (Orthopädische Yogatherapie nach Prinzipien der Spiraldynamik®, Spiraldynamik Basic®, Svastha & Ayurveda Yogatherapie), Heilpraktikerin, Faszientherapeutin, Thai Yoga Massage, MBSR-Stressreduktion. Ausgebildet bin ich im Hatha Yoga mit Schwerpunkt auf Vinyasa Flow. Doch wie der Yoga im ständigen Wandel ist, so hat sich auch meine Art zu unterrichten die Jahre über verändert. Einflüsse verschiedenster Bewegungsformen sowie wissenschaftliche Erkenntnisse fließen in meinem Unterricht zusammen, so dass eine Asana-Praxis für ALLE möglich ist – zugänglich und offen für jeden. Auf diese Weise kann jeder SEINE Yogapraxis finden, die zu SEINEM Körper passt. www.andreamende-yoga.de

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