girl3.jpg

„Summertime… and the livin‘ is easy…“

Ach wenn doch immer Sommer wär‘! An diesem sonnigen Montag habe ich mich entschieden, gegen Mittag den Stift fallen zu lassen, habe Decke, Bikini und Strohhut eingepackt und bin ins Freibad gefahren. Manchmal muss man die To Do Liste eben eine Liste sein lassen – schon Mark Twain wird nicht umsonst zitiert mit: „Verschiebe nicht auf morgen, was genauso gut auf übermorgen verschoben werden kann.“

Im Sommer fällt das Aufschieben besonders leicht, es locken Park, See und Eisdiele. Wenn die Sonne scheint, erscheinen die Dinge nicht so kompliziert, der Alltag bekommt eine gewisse Leichtigkeit – und genau diese Leichtigkeit habe ich deshalb als Wochenthema genommen. Wobei ich Leichtigkeit keineswegs mit Aufschieben gleichsetzen möchte!

Doch gerade der Sommer lädt dazu ein, öfter mal alle Fünfe gerade sein zu lassen, sich mit einem Buch in die Sonne zu setzen und Sonnenstrahlen für den Winter zu sammeln. Aus dem üppigen Angebot an Obst und Gemüse zu schöpfen, das im Spätsommer auf dem Markt herrscht. Morgens mit den ersten Sonnenstrahlen am offenen Fenster einen Kaffee zu trinken, sich darauf freuen, was der Tag alles bringen wird. Nicht mehr als ein luftiges Kleid und Sandalen anziehen zu müssen, denn die Luft ist warm. Bis tief in die Nacht oder sogar bis zum Sonnenaufgang im Park zu sitzen und die eigentümliche Stille und Atmosphäre kurz vor dem Morgengrauen genießen.

Kurzum: Das Leben bis in jede kleinste Faser des Körpers aufzusaugen, sich fallen und die Welt einfach mal Welt sein zu lassen. Um die schwermütigen Dinge und die Pflichten des Alltags kümmern wir uns dann wieder im Winter, versprochen!