Warum sollte ein Yoga-Schüler zu Euch ins Studio kommen?

Es stellt sich eher die Frage, warum kommt ein Yogaschüler gerade zu uns? So unterschiedlich wir in unserem Charakter und Individualität sind, so unterschiedlich sind auch die Wege, die uns zum Yoga bringen. In unserem Studio holen wir unsere Schüler dort ab, wo wir alle uns am nächsten sind – das ist unser physischer Körper. So bekommen unsere Schüler eine sehr fundierte Asanapraxis vermittelt, die den Einstieg in weitere Yoga-Praktiken bietet, wenn der Wunsch danach besteht. Pranayama, Mantras, Mudras und Meditation gehören für uns dazu, wir drängen dies aber unseren Schülern nicht auf. Wir wertschätzen den direkten menschlichen Kontakt und damit die besondere Beziehung, die sich zwischen Schüler und Lehrer ergibt. Wir wertschätzen das Leben und die darin enthaltene Möglichkeit uns in unserer innersten Essenz erfahren zu können. Wir bejahen damit das Leben, die Welt und kreieren eine Yogapraxis, die uns in der Welt als selbstverantwortliche und freie menschliche Wesen erfahren lässt, und damit die Möglichkeit unser Potential bewusst zu leben, zu erfahren.

Was habt Ihr, was andere Yogastudios nicht haben? Wie ist Euer Konzept angelegt?

„Hier geht es um Yoga, das merkt man“ – solche und ähnliche Aussagen hören wir oft von unseren Schülern. Qualität und Klarheit verfolgen wir in allem, was wir tun. Im Aussen wie in der Qualität der Lehre: Unsere beiden Studios sind sehr reduziert und schlicht gehalten. Dafür haben wir aber hochwertige Naturmaterialien verwendet: Naturgeöltes Parkett, atmender Lehmputz und Lehmfarben an den Wänden, in Tischlerarbeit gefertigte Umkleiden. Mehr nicht. Die Lehrer begrüßen die Schüler persönlich.

Unsere Lehrer sind „handverlesen“, wenn wir das von Menschen so sagen dürfen: Entscheidend für uns ist der Ausbildungsweg und eine auf Yoga und inneres Wachstum orientierte Persönlichkeit.

Zu unseren Gastlehrern haben wir eine besondere Verbindung, wir laden nur ein, wen wir als ehrlich und authentisch einschätzen und dessen Angebot eine sinnvolle Ergänzung zu unserem Angebot erscheint. Inzwischen haben wir eine ausgewählte Riege an internationalen Gastlehrern, deren Angebot sich wunderbar zu einem Ganzen fügt. Alle eint die Ehrlichkeit im Umgang mit sich selbst und ihren Schülern; das Bestreben, moderste Erkenntnisse der Biomechanik und Kinesiologie in ihren Unterricht aufzunehmen und ggf auch etwas zu verändern; alle studieren die lebensbejahrende, familienorientierte tantrische Shri Vidya Philosophie, insbesondere das Rajanaka Yoga mit Dr. Douglas Brooks. Dieser rote Faden ist uns sehr wichtig.

„Das tolle ist, bei Euch ist jeder Lehrer gut! Natürlich sind es sehr unterschiedliche Persönlichkeiten und mit manchen kann man besser, mit anderen weniger gut, aber der Unterricht ist immer super.“ Das hören wir oft und natürlich gerne. Kontinuierlich erweitern wir unser Angebot. Als erster auf der Welt hat Thomas Bessel Michael Stewarts „Shanta Vira Yoga / Tantric Hatha Yoga“ als reguläre Klasse im YogaCircle Berlin angeboten. Tanric Hatha Yoga öffnet den Weg in die ganzheitliche Yogaerfahrung: Nicht nur gut ausgerichtete Asanas, sondern Asanas verbunden mit Bhandas, Pranayamas, Mudras und Mantras. Seit kurzem ist das von Sharada Devi entwickelte Hot Yoga im Programm – eine bei gut 30 Grad Wärme (Infrarot-Wellen) praktizierte Übungsreihe, inspriert von der General Sequence von Noah Mazé. Nicht zuletzt werden unsere Ausrichtungsorientierten Focus-Klassen nun um fließende, Atem-orientierte Vinyasa Flow-Klassen ergänzt.

Besonders ist bei uns aber zusätzlich, dass wir ein sehr breites Angebot haben für die besonderen Lebensphasen:

  • Kinderyoga
  • Yoga für Kinderwunsch
  • Yoga für Schwangere
  • Yoga zur Rückbildung
  • Pilates
  • Yoga sanft
  • Yoga therapeutisch
  • Hormonyoga für Frauen wie Männer
  • Yoga für Junggebliebene (50+)

 

Es gibt sicherlich viele schöne Momente, ein eigenes Yogastudio zu haben. Gibt es einen ganz besonderen Moment für Dich und kannst du ihn uns verraten?

Unser Studio ermöglicht es uns, unter optimalen Bedingungen Yoga unterrichten zu dürfen. Eigentlich beginnt die Entspannung – auch für uns – in dem Moment, in welchem wir in einen unserer wunderschönen Räume kommen. Sich hier für die eigene Praxis oder den Unterricht sammeln, ist einfach und sehr kostbar zugleich. In dieser lauten Welt einen „reinen“ Ort anbieten zu können, ist etwas Besonderes.

Wenn wir merken, dass sich Schüler von uns in unserem Studio auch privat kennenlernen und treffen und auf diese Weise eine Gemeinschaft Gleichgesinnter entstehen darf, sind wir beide sehr glücklich.

Nicht zuletzt ermöglicht uns das eigene Studio, Ideen zu verwirklichen, gibt uns den Raum und auch die Gemeinschaft, innerhalb dessen und derer wir und unsere Lehrer wachsen und sich entwickeln können.

 

Was macht für Dich persönlich ein gutes Yogastudio aus?

Es muss um Yoga gehen, nicht ums Geschäft. Die Leidenschaft für den Yoga ist ausschlaggebend. Geld darf und muss natürlich verdient werden, aber auf eine anständige, klare und gewissenhafte Weise – also in dem Bemühen, die Yamas und Niyamas zu beachten. Yoga und Business sind eins.