Liebe/r YC-Yogini,

Na, wie oft warst Du 2013 so im Yogastudio? Hast Du auch ab und zu mal Yoga geschwänzt? Andere Dinge vorne angestellt und als Wichtiger empfunden? Oder einfach keine Lust gehabt? Oder „Zeit“?

So genau bei mir passiert. Viel zu oft. Und das Resultat: ich hatte ordentlich Probleme. Körperlich, muskulär, organisch, komplette chakramäßige Disbalance. Die Folge: mitunter langwierige und viel zu viele Schmerzen. Oft, viel zu oft habe ich als Selbständige andere Ziele vor Yoga schieben müssen. Dabei erzählen uns die Leute, „Du entscheidest selbst was zu zuerst kommt, sonst keiner.“ Aber wenn die Maxime auf Geschäftsentwicklung und Geldverdienen steht als Selbständige (ich bin die Lunapads.de Frau), dann ist es manchmal nicht so leicht, die Balance hinzubekommen.

Hinzukam noch, dass ich von „umme Ecke“ in Prenzlauer Berg in den Süden von Friedrichshain zog und damit seit September leider viel weiter von YC entfernt wohne, als mir lieb ist (vor allem jetzt bei dem 2014 Kursplan!! Bitte unbedingt hier nachschauen/downloaden, wenn Du ihn noch nicht kennst). Die Entfernung mit mind. 0,5 Std hin und zurück plus 1,5 Std Yoga habe ich komplett unterschätzt. Die Zeit reisst mich komplett aus anderen ToDos raus. Denn 2,5 Std exkl. Umziehen, Quatschen, Duschen etc  das ist fast ein halber Tag weg. Purer Luxus!

Nun haben wir 2014 und einer meiner Vorsätze ist es mehr Yoga zu machen. Im Studio. Ich habe oft auch zu Hause youtube angeschmissen und mir eine Yogastunde angeschaut/angehört und dazu praktiziert. Aber, was soll ich sagen, die Qualität mal rauszukommen, unter Menschen zu sein, und beim Lehrer zu lernen ist einfach nicht zu unterschätzen. Für mich gegenüber meinem Schreibtisch auf meiner Yogamatte ist jedenfalls so nicht zu erzielen. Ausnahmeyogapraxis ist das allenfalls.

Falls du auch gute Vorsätze für 2014 hast, setze sie um! Du weißt genau warum. Und wenn Yoga dazu gehört, dann gib Dir schnell einen Ruck, geh in einen Kurs bei einer/einem Deiner Lieblingslehrer/in, und schreib Dir hinterher auf, was Dir gut getan und gut gefallen hat. Lege Dir den Zettel an eine präsente Stelle, so dass Du immer wieder erinnert wirst, wie Du Dich nach Yoga gefühlt hast. Zumindest so lange, bist Du nicht mehr darüber nachdenken musst, was an Yoga gut ist. Wir vergessen einfach zu leicht.

Ich hab mir diesen Zettel heute geschrieben. Hell Yeah! Er wird mich immer wieder ermahnen.

In diesem Sinne, Happy Yoga und auf gute Vorsätze für 2014

PS: Mein Vorbild für 2014 ist übrigens Sarasvati, ist die Göttin des Lernens, der Sprache, der Wissenschaften, der Künste, der Dichtung, der Literatur, der Schrift, der Weisheit, des Tanzes, des Gesanges und der Musik. Eine gelehrte, kluge und mutige Frau, die u.a. als die Erfinderin des Sanskrit-Alphabets gilt.Göttin Saraswati