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In den nächsten Wochen möchten wir euch die Gesichter im YogaCircle Berlin vorstellen! Manche davon sind schon länger bekannt, manche erst seit kurzem mit von der Partie. Den Anfang macht Katrin Knauth, Spezialistin für Yin Yoga und bekannt für ihre ruhige, ausgeglichene Art.

Welche Klassen unterrichtest du aktuell im YogaCircle Berlin?
Dienstag, 8.15 Uhr Frühyoga Mittwoch, 12.45 Uhr Mittagsflow und Freitag, 20.00 Uhr Yin Yoga.

Was macht deinen Unterricht aus?
Herzlichkeit, Klarheit und Offenheit. Dynamik und Ruhe. Ich unterrichte meist nach dem Prinzip, dass die Asanas dafür da sind, um den eigenen Körper zu erfahren – nicht umgedreht. Anstrengung und Entspannung halten sich die Waage. Jede Yogastunde sollte uns Energie schenken und einen Raum bieten, der anders ist als das, was wir im Alltag erleben.

Wie bist du zum Yoga gekommen?
Das erste Mal auf der Yogamatte stand ich Mitte der Neunziger Jahre in einem Berliner Iyengar-Studio. So richtig entzündet hat sich das Feuer als ich in Vietnam meiner ersten Yogalehrerin Narelle Nixon begegnet bin. Das war im Jahr 2002 in Saigon. Wir praktizierten jeden Abend Asanas auf der Dachterrasse. Die Asanas fand ich toll, aber wirklich beeindruckt hat mich die Art und Weise wie Narelle Yoga lebte.

Wann und warum hast du dich dafür entschieden, eine Yogalehrer-Ausbildung zu machen?
Die Entscheidung fiel sofort, als ich mit Yoga angefangen hatte. Gut, dass ich dann noch fast zehn Jahre und zwei Kinder abgewartet habe. 2011 habe ich meine erste Yogalehrer-Ausbildung gemacht. Warum? Eine Ausbildung ist so etwas wie ein Blick hinter die Kulissen. Der Lehrer zieht den Vorhang auf und erklärt alle Aspekte der Praxis. Eine Entscheidung, die mein Leben sehr verändert und die ich nie bereut habe.

Was bedeutet es für dich, Yoga zu unterrichten?
Das zu teilen, was ich gelernt, verinnerlicht und selbst erfahren habe.

Gibt es ein Zitat oder einen Aphorismus für dich, das/der Yoga besonders gut beschreibt?
„Adapt, adjust, accommodate“ – der Leitsatz meiner ersten Yogalehrerin Narelle Nixon, den ich mir selbst immer wieder gern zu Herzen nehme. Ursprünglich ist er von Swami Sivananda.

Danke!