Yoga für Kinder wird immer beliebter! Unsere Kinder-Kurse am Mittwochnachmittag mit Dietlind Ossoba sind immer sehr gut besucht. Das Geheimnis? Die Kinder kommen mit lustigen Übungen in Bewegung und tauchen so ganz spielerisch in die Märchenwelt des Yoga ein. Wir haben unsere Kinderyogalehrerin Dietlind interviewt und konnten einen kleinen Einblick in ihr Kurskonzept bekommen.

Überzeugt euch selbst und lasst eure Kids spannende Geschichten erleben.

 

Wie bist du zum Yoga gekommen?

Mein Freund hatte mich vor 15 Jahren zu einem Yoga-Workshop eingeladen. Danach habe ich mich nur gefragt warum ich darauf nicht schon viel früher gekommen war.

 

Was bedeutet Yoga für dich?

Yoga ist das ideale Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele. Und wenn man sich einmal darauf eingelassen hat spürt man bei jedem Zipperlein den grösseren Zusammenhang. Wie eine Aufforderung inne zuhalten und nach zu spüren was gerade nicht stimmt.  Aber eben mit einem liebevollen Blick von außen, ganz ohne Bewertung.  Yoga verleiht die Freiheit sich auf das wesentliche im Leben zu konzentrieren und es macht offen für neue Wege.

 

Wie bist du darauf gekommen, Kinderyoga zu unterrichten?

Ich arbeite einfach sehr gerne mit Kindern. Bevor ich meine Yoga-Lehrerinnen-Ausbildung gemacht habe arbeitete ich schon 10 Jahre als Kindertanz- und Musikpädagogin. Mir gefällt daran, dass man mit ihnen durch Kreativität, Gefühl und Fantasie zur „richtigen“ Bewegung, Atmung, Singen kommen kann. Kein störender Kopf, der flüstert „warum?“

Welche Asanas machst du am liebsten?

Das ist schwierig, weil das immer mal wechselt … Aber das Dreieck gehört bestimmt dazu, dann die Taube und der Stuhl.

 

Welche Yogaform/ Asana funktioniert mit Kindern am besten?

Das kann man so nicht beantworten. Kinder sind genauso unterschiedlich wie Erwachsene. Aber die kleineren Kinder machen sehr gerne die Kerze, Schildkröte, das Rad, die Krähe, und lieben Geschichten in denen diese Asanas vorkommen. Und größere mögen gerne Akro-Yoga. Die größeren sind aber auch sehr an Yoga-Theorie, -Anatomie,-Philosophie interessiert und stellen viele tolle Fragen, die ich dann auch in den Unterricht mit einbauen kann.

 

Was unterscheidet Kinderyoga von Erwachsenenyoga?

Bei den Kindern geht die Bewegung eher von der Vorstellungskraft aus. Beispielsweise muss ein Tisch natürlich ganz gerade sein, weil man sonst kein Glas darauf abstellen könnte. Deshalb kann man auch wunderbar mit Geschichten arbeiten. Außerdem sind Kinder auch noch beweglicher, sodass vieles möglich ist, was für Erwachsene, die nicht durchgängig Yoga gemacht haben nicht so einfach durchgeführt werden könnte.

 

 

Was zeichnet dich als Lehrerin aus?

Hmm…da möchte ich nicht zu viel verraten. Sondern die Kinder gerne einladen das bei einer Probestunde selbst heraus zu finden. 😀