1. Welche Klassen unterrichtest du aktuell im YogaCircle Berlin?

Ich unterrichte ein Eltern-Kind Yoga am Montag und um 13:00 die All Levels Stunde am Samstag in 2 Wochen Rhythmus mit meiner Freundin Jen.

2. Was macht deinen Unterricht aus?

Voller Freude und spielerisch die Verbindung zu suchen: zu sich, zu Gefühlen, zum eigenen Körper, zu den Körpern der anderen, zum Körper des eigenen Kindes, zum inneren Kind, zu dem, das durch uns alle fließt. 

3. Wie bist du zum Yoga gekommen?

Den ersten Sonnengruß habe ich irgendwann im Jahr 2000 an einem Strand in Thailand geübt. Aber da hatte es mich noch nicht richtig gepackt – Yoga und ich hatten eine On-Off Liebesbeziehung. Ich habe dann viele verschiedene Stile ausprobiert. 2009 habe ich hier in Berlin meine erste Jivamukti-Stunde besucht und wusste – da ist was. Wirklich beschäftigt habe ich mich mit Yoga erst in meinen beiden Schwangerschaften. Ich wollte weiter praktizieren, die gängigen Schwangerschaftskurse sagten mir nicht zu und so habe ich zusätzlich zu Hause praktiziert. Ich wollte herausfinden, was ich wie modifizieren muss und warum. Und was Yoga überhaupt ist. Ich begann mich mehr und tiefer mit der Philosophie, den Asanas, Pranayama und Meditation zu beschäftigen. Meine Yogapraxis hat mir zwei wundervolle natürlich Geburten geschenkt. Ich bin mir sicher, dass ich ohne meine Praxis diese anders erlebt hätte. 

4. Wann und warum hast du dich dafür entschieden, eine Yogalehrer-Ausbildung zu machen?

Oh je – das war ein Weg mit Hindernissen. Ich wollte ursprünglich eine spezielle Ausbildung in Indien machen zu der ich meine Tochter nicht hätte mitnehmen können. Als ich nach der Geburt meiner ersten Tochter so weit war, dass ich mir eine Ausbildung vorstellen konnte, kam Nummer zwei. Als ich mich dazu gerungen hatte, beide Kinder für 4 Wochen alleine zu lassen, wurde die Ausbildung abgesagt. ARGH Während dieser Zeit wandelte sich meine eigene Praxis und ich nutze Körperarbeit ganz gezielt zum Lösen von Blockaden. Ich hatte oft haltungsbedingte Blockaden und Schmerzen sei es durch lange Stillzeiten, Herumtragen von Kindern oder Laptoparbeit mit der Arbeitsmoral aller Teilzeit-Mütter, die nie eine Pause machen. Mein Interesse an Körperarbeit und den biomechanischen Zusammenhängen wuchs. 

Genau zu diesem Zeitpunkt traf ich zufällig Sharada und lernte den YCB kennen. Und so kam ich etwas holprig zu der Ausbildung bei Jordan Bloom, was sich als bester Start des langen Weges zu einer Yogalehrer Ausbildung erwiesen hat.

5. Was bedeutet es für dich, Yoga zu unterrichten?

Mich zu verbinden.

6. Gibt es ein Zitat oder einen Aphorismus für dich, das/der Yoga besonders gut beschreibt?

Namaste