Wenn wir uns mit dem Thema Detox oder Entgiftung beschäftigen, geht es natürlich auch um die Ernährung.

Denn unser Körper ist wie eine komplexe Maschine und nur mit dem richtigen Motorenöl (Nahrung) funktionieren wir richtig. Vielleicht habt ihr das Wort „Food-Koma“ schon mal gehört oder zumindest könnt ihr euch sicher vorstellen, wie sich das anfühlt. Nicht gut. Vollgefuttert, schlechtes Gewissen, schwerfällig und vor allem eins: nicht gesund.

Wir möchten uns in unserem Detoxmonat vor allem bewusst machen, was uns gut tut und wie wir dauerhaft gesünder leben können.

Doch was ist eigentlich „gesunde Ernährung“?

In einem vorangegangenen Blogbeitrag haben wir die ayurvedischen Doshas Typen und die passenden Lebensmittel für jeden Typ näher betrachtet.

Das ist schon mal ein guter Anhaltspunkt, um für sich die entsprechende Ernährungsweise heraus zu finden. Denn nur, weil die beste Freundin und die Nachbarin sich auf eine bestimmte Art und Weise ernähren, muss es nicht für jeden passen.

Wir möchten aber nicht zu viel Komplexität in das Thema Ernährung legen, denn das Ganze soll ja auch noch Spaß machen und schmecken. Aber Fakt ist, dass uns ein paar Lebensmittel nicht gut tun und diese möchten wir – vor allem während unseres Detoxmonats – von unserem Speiseplan streichen.

Der Stoffwechsel braucht ab und an eine kleine Pause von Schadstoffen, die ihm im Alltag zugeführt werden. Der Verzicht auf Kaffee, Alkohol und Fertiggerichte soll in Kombination mit speziellen Nahrungsmitteln – vor allem rohem Obst und Gemüse – sowie besonderen Rezepten zur körperlichen Erholung beitragen.

Zucker, Alkohol, Kaffee und klassische Getreide (z.B. Weizen) haben leichter hohe Suchtfaktoren und sollten durch andere Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Pseudogetreide (z.B. Quinoa) ersetzt werden.

Wir haben uns außerdem einmal mit der Trennkost beschäftigt. Das klingt zwar schon wieder nach Diät und Verzicht, aber es ist im Grunde nur eine Ernährungsweise, die man gut in seinen Alltag integrieren kann. Und „Diät“ bedeutet im Grunde auch nur „Ernährungsweise“.

Bei der Trennkost werden bestimmte Lebensmittel nicht zusammen in einer Mahlzeit gegessen. Dies beschleunigt die Verdauung und verringert die Zeit der Resorption.

Die Theorie: Die menschlichen Verdauungsorgane könnten diese Nährstoffe nicht optimal verwerten, wenn sie dies gleichzeitig tun müssen. Durch diese Trennung sollen überschüssige Säuren im Körper, abgepuffert werden, die zu Übergewicht und Beschwerden wie Diabetes-Typ-2 oder Bluthochdruck führen.

Bei der Trennkost ist es optimal, sich morgens und abends kohlenhydratreich zu ernähren, mittags soll vor allem Eiweiß gegessen werden. Generell sollte man Hülsenfrüchte einschränken, da sie viel Eiweiß, aber auch Kohlenhydrate enthalten. Die Mahlzeiten laut Trennkost-Plan sollen zu drei Vierteln aus basenbildenden Lebensmitteln (Salat, Gemüse, Obst) bestehen. Fette gehören zur neutralen Gruppe und dürfen mit allen Lebensmitteln kombiniert werden. Es sollte ballaststoffreich gegessen werden (Vollkorn), damit der Speisebrei nicht so lange im Darm verweilt und beginnt zu gären. Ein Trennkost-Frühstück könnte also beispielsweise ein Vollkornbrot mit Honig sein.

Laut Trennkost-Tabelle sind unter anderem folgende Lebensmittel erlaubt:

  • Naturreis
  • Vollkorn
  • Kartoffeln
  • Honig
  • Pflanzliche, kalt gepresste Lein-, Oliven- und Weizenkeimöle
  • Gemüse
  • Nüsse
  • Kräuter
  • Fleisch, Fisch, Milch, Käse, Eier
  • (Trocken)Obst

Nicht empfohlen werden hingegen:

  • Weißmehl
  • Polierter Reis
  • Weißer Zucker
  • Hülsenfrüchte (getrocknet)
  • Gehärtete Fette
  • Fertigprodukte
  • Schwarzer Tee, Kaffee, Kakao
  • Essigessenz, Pfeffer, Senf

Ein Trennkost-Tag könnte sich z.B. folgendermaßen zusammen setzen:

Frühstück:

  • frische oder getrocknete Früchte
  • Vollkornbrot mit Honig

Mittagessen:

  • Eiweißhaltige Lebensmittel (z.B. Fisch, Tofu), dazu gekochtes Gemüse und Salat

Abendessen:

  • Kohlenhydratreiche Lebensmittel (z.B. Kartoffeln), dazu gekochtes Gemüse und Salat

Man kann aber auch problemlos die eiweißhaltigen Lebensmittel des Mittagessens mit den kohlenhydratreichen Lebensmitteln des Abendessens vertauschen, wenn das besser zum persönlichen Lebensstil passt.

Trennkost – darüber wird immer gestritten, wenn es ums Abnehmen oder Entgiften geht. Für viele Menschen ist die Trennkost Humbug, genau so viele aber schwören darauf und trennen bei der Ernährung sorgfältig Kohlenhydrate und Eiweiß.

Wir sind keine Wissenschaftler, finden aber, dass es uns allen gut tut, wenn wir für eine Zeit auf Dinge verzichten, die uns auf Dauer schaden können. Bei einer Trennkost kann man gut ein paar unerwünschte Kilos verlieren. Außerdem wird eine Übersäuerung des Organismus vermieden, da der Säure-Basen-Haushalt im Körper durch Puffersysteme im Gleichgewicht gehalten wird.

Und wer doch mal über die Stränge geschlagen hat, macht es wie Sharada! Sie hat den Vollmond am 12. März zum Anlass genommen, einen Tag lang zu fasten. Hier seht ihr ihre Fasten-Ausstattung: